Die Künstler*innen

Andreas Braun ist Techniker, Musiker/Schauspieler beim Theater ÜBERZWERG. Darüber hinaus komponiert er eigene Musik und ist der Kopf und Gründer von poèts musicales #machtmusik.

www.machtmusik.saarland

Barbara Scheck ist Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin. Sie war langjähriges Mitglied des Theater ÜBERZWERG, Saarbrücken. Seit 1996 realsisiert sie als freie Schauspielerin überwiegend eigene Produktionen für Kinder (bis 2014) und Erwachsene. Daneben gab sie Theaterworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (bis 2016) und war Sprecherin in Funk und Fernsehen.

Geboren und aufgewachsen in Frankreich, absolvierte die ausgebildete Tänzerin Bérengère Brulebois ihr Diplom an der Kölner Ballettakademie. Von 1998 bis 2008 war sie an verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich als Solotänzerin engagiert und hat mit verschiedenen Choreografen wie Ralf Dörnen, Vera Sander, Jan Pusch, Jochen Ulrich, Mei Hong Lin und zuletzt Marguerite Donlon am Saarländischen Staatstheater gearbeitet. Seit 2016 ist sie als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin im Saarland tätig.

Aufgewachsen im Rheinland spielt Bern Möhl seit jungen Jahren Philicorda und Klavier. Hauptberuflich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes im Fachbereich Biologie mit dem Schwerpunkt Technische Biologie und Bionik tätig, war er daneben in verschiedenen Bands und Konstellationen als Musiker aktiv, u.a. in der St. Swingbert Dixieland Jazzband. Seit 2001 begleitet er Margret Gampper auf dem Klavier.

Studierte Musikerziehung und Sologesang an der Musikhochschule Würzburg und an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken. Ihr Aufbaustudium absolvierte sie bei Yaron Windmüller, weitere Studien bei Brigitta Seidler-Winkler, zahlreiche Meisterkurse (Barbara Schlick, Maria Christina Kiehr, Kurt Widmer u. a., Barockgestik (Sharon Weller) folgten. Sie arbeitet vorwiegend in den Bereichen Alte und Neue Musik (Festival Musik im 21. Jahrhundert des Saarländischen Rundfunks); sang im Solistenensemble des Stuttgarter Kammerchores und war von 2000 bis 2003 Mitglied im Chor des Saarländischen Staatstheaters. Sie ist außerdem Mitglied des Barockensembles pazzaCaglia, mit dem sie mehrere, teilweise sparten- und epochenüberschreitende Musiktheaterproduktionen realisierte. Darüber hinaus setzt sie außerdem Projekte mit la rosa dei venti (z. B. der mündliche Verrat) um, sowie Szenische Liederabende mit Ralf Peter (Kunstlied und Neukompositionen).

Corinna Preisberg arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freie Regisseurin. Ihr Weg führte sie unter anderem an das Landestheater Detmold, das Mainfrankentheater Würzburg, das Eppinger Figurentheater, das Junge Theater Heidelberg, die Chorakademie Dortmund, sowie ans Staatstheater Stuttgart. Seit mehr als zwei Jahren lebt sie im Saarland und ist Mitglied im Netzwerk Freie Szene Saar e.V.

In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Leben auf dem Dorf und den damit verbundenen Rollenbildern und Klischees. So entwickelte sie ein partizipatives Dorfprojekt mit Laien und Profis, die für ein Wochenende das ganze Dorf bespielen und Geschichten aus dem Dorf für das Dorf erzählen.

http://www.corinnapreisberg.de/

Eveline Sebaa, aufgewachsen im Schwarzwald, studierte Theaterwissenschaften und  Germanistik in Bayreuth und Köln. Seit 2003 ist sie freischaffende Regisseurin, Autorin und Dozentin. 2008 gründete sie das Ensemble „TZSQ in mollnatur“ in Köln, das sich dem poetischen Theater verschrieb. 2012 schuf sie mit der Reihe „ein fenster zum hof“ poetische Räume. Seit 2013 lebt sie in Frankreich und arbeitet vorwiegend im Saarbrücker Raum.

www.eveline-sebaa.de

Um für das kulturelle Bildungsangebot der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland e.V. ein Modul zu haben, mit dem unabhängig von Corona gearbeitet werden kann, entwickelte die künstlerische Leiterin Seraina Stoffel (MAS, Choreographin, Dipl. Tanzpädagogin, Tänzerin) das Konzept für „Flexi.Motus“ – „ein flexibles Modul für Tanz und Sprache“. Der Kern des Bildungskonzeptes bildet die künstlerische Performance „Flexi.Motus – eine Performance“ die in diesem Festival zu sehen ist.

Für die Performance wurde Jessica Schultheis als Schauspielerin, Sprecherin und Performerin und Tom Diener als Tänzer und Performer engagiert. Jessica Schultheis ist Schauspielerin und Theaterpädagogin und hat einen Master oft Arts. Tom Diener hat an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Frankfurt am Main Tanz studiert. Die Regie hat Corinna Preisberg übernommen. Flexi.Motus wurde im Kollektiv entwickelt.

Gabriele Basilico, geboren und aufgewachsen in Italien, ist Bassist und Komponist mit Lebensmittelpunkt im Saarland. Während seiner Karriere entwickelte er einen „multilinguistischen Stil“. Er spielt sowohl in klassischen Orchestern wie dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz, als auch in Jazz- und modernen Ensembles, wie dem Gilles Grethen 4tet, den Django`s Tigers, und den Quinternationals und ist ebenfalls als Solist unterwegs. Seit 2018 kollaboriert er mit der polnischen Tänzerin und Choreografin Lucyna Zwolinska und schrieb in diesem Zusammenhang die Musiken verschiedener zeitgenössischer Tanz-Events in Stuttgart, Hannover, Trier und Gießen.

machte zunächst einen Magister Literaturwissenschaft und dann das Drehbuch-Diplom der HFF München und der Chongqing Meishi Film Academy. Seit 2009 hat er in mehr als 90 Produktionen (als Autor, Regisseur, Musiker, Editor, Kameramann und Toningenieur) Erfahrungen in Europa, Asien und Afrika gesammelt. Seit 2015 lebt er als freier Autor und Regisseur in Peking und erhielt 2018 den Grimme-Preis für den Dokumentarfilm Sewol – Die Gelbe Zeit.

seine Arbeiten führen ihn an große Theaterhäuser im In- und Ausland. So kreiert er seine Bühnenbilder u.a. für das Schauspielhaus Hamburg, Theater Basel, Deutsche Oper Berlin, Staatstheater Nürnberg und das Saarländische Staatstheater. Von 2004–2011 war er, als Teil des künstlerischen Leitungsteams, Ausstattungsleiter am Theaterhaus Jena. 2016 gründete Gregor Wickert das Korso-op.Kollektiv.

Das In.Zeit Ensemble steht für zeitgenössische Musik im Vielfalt-Gewand und ist unvorherhörbar und wiedererkennbar.

In einer Zeit immer grassierenderer Grenzschließungen, Aus- und Abgrenzungen und Separierungen steht das In.Zeit Ensemble für das exakte Gegenteil: Vielfalt, Offenheit und keinerlei Berührungsvorbehalte gegenüber unterschiedlichsten Stilistiken. Weitere Merkmale sind eine Vielzahl möglicher Instrumentierungskombinationen, Offenheit für Einflüsse aller Art, das Negieren jeglicher Schubladen sowie die verschieden sozialisierten musikalischen Persönlichkeiten der Ensemblemitglieder und die uns selbst gegebenen Aufgaben und Themen.

Die außergewöhnliche Instrumentenbesetzung stellt eine zusätzliche Inspiration sowohl für die ausübenden als auch die komponierenden Musiker und Musikerinnen des Ensembles und darüberhinaus für die gelegentlich beauftragten externen Komponisten und Komponistinnen dar.

Die Elemente Improvisation, dirigierte Improvisation – es wurde eine eigene Zeichensprache erfunden, Komposition und prägnante Rhythmik verschmelzen so zu dem einzigartigen und stets neuen Klangbild In.Zeit-licher Prägung.

Auf diese Weise verfolgt das In.Zeit Ensemble seine stetige Weiterentwicklung seit seiner Gründung im Jahr 2005.

Juliane Lang absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Ihr Erstengagement führte sie ans Luzerner Theater in der Schweiz, wo sie vier Jahre lebte und arbeitete. Für ihre künstlerische Tätigkeit in der Stadt wurde sie als „Kulturkopf 2012“ und mit dem „Prix Gala“ ausgezeichnet. Danach spielte sie zwei Jahre am Theater Trier und wechselte 2017 ans Staatstheater Saarbrücken. Neben ihrer Arbeit im Festengagement verwirklichte sie auch immer wieder eigene Projektideen in der Freien Szene, wie beispielsweise die Präsentation ihrer Schnipsel-Lyrik „Die Ursünde zahlt sich aus“ in der Literatur-Loge Luzern. Seit Sommer 2021 ist sie als freischaffende Schauspielerin und Geschichtenerzählerin in Saarbrücken tätig. Zuletzt feierte ihre Erzählreise „WAS UNS VERBINDET“ mit dem Musiker Rick-Henry Ginkel Premiere.

MY WIFE besteht aus Monika Bagdonaite, Katharina Bihler, Julien Blondel, Klaus Harth und Stefan Scheib. Gegründet wurde es 2013 für das Projekt MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK – ein Parforceritt durch die Schnittmengen bildnerisch-sprachlich-literarisch-musikalischer Ergänzungen, Kommentare, Übersetzungen und Widersprüche. Zu sehen war es erstmals Ende 2013 im Pingusson-Bau Saarbrücken und in einer erweiterten Version 2014 im MuDAM in Luxembourg. 2021 tritt es im Rahmen des FREISTIL_FESTIVALs mit einer coronabedingten Ein- und Auslassperformance für die Erzhalle der Völklinger Hütte auf, hier mit freundschaftlicher Unterstützung durch Sascha Ley.

Web: http://www.mywifeisalittlekränk.de/

Krischan Kriesten studierte Freie Kunst bei Ulrike Rosenbach (Video und Performance) sowie Christina Kubisch (Sound und Installation). Er ist im gesamten deutschsprachigen Raum als Licht-, Sound-, und Videodesigner für Oper, Neue Musik, Theater, Tanz und LandArt tätig. So kreiert er regelmäßig Licht- und Videodesigns für die „Banannefabri“, aber auch für Stadt- und Staatstheater, wie etwa der Oper Leipzig oder dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.

LES ONIRISTES, bestehend aus Katharina Bihler, Élodie Brochier, Sascha Ley und Stefan Scheib ist ein neu gegründetes Kollektiv, das unterschiedlichste Sparten zusammenbringt. Die vier Künstler*innen aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg verbinden Hörspiel, Performance, Schauspiel, Musik, Theater und Objekttheater und setzen damit neue Synergien frei, die sie zu ganz neuen Ausdrucksformen verbinden.

Lisa Ströckens studierte bis Juni 2018 Master of Music „Neue Musik“ an der HfM Saar bei Herrn Prof. Stefan Litwin und Prof. Arnulf Hermann. Ihr Debut gab sie als Blanche in der Oper „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc am Saarländischen Staatstheater (SST). Weitere Engagements folgten, u.a. am Schauspiel Leipzig, Schauspiel in Braunschweig, als Mitglied des Podium Festival Esslingen, an der musikalischen Komödie in Berlin und am Theater Aachen.

Sie ist zweifache internationale Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Gewinnerin des Debuts-Wettbewerbs der deutschen Musikhochschulen 2017, sowie Preisträgerin des 10. Internationalen Wettbewerbs für französisches Lied 2019 in Toulouse in der Kategorie „Zeitgenössisches Lied“. Sie trat gemeinsam mit ihrem Duo-Partner, dem Kontrabassisten Stephan Goldbach und dem Programm „LouLou & die Heerscharen der Verfluchten“ mehrfach im Konzerthaus Berlin auf. Sie ist Stipendiatin der Yehudi- Menuhin Stiftung, des Richard- Wagner-Verbandes und der Bruno und Elisabeth Meindl-Stiftung. Meisterkurse erhielt sie u.a. bei Anne Champert (Deutsche Oper Berlin), Prof. Thomas Heyer (HfMdK Frankfurt), Salome Kammer (HfM München), Wolfgang Rihm (HfM Karlsruhe) Angelika Luz (Akademie für zeitgenössische Musik, Luzern), sowie Prof. Wolfram Rieger (Hfm Hanns Eisler, Berlin).

Das TRT – Le Théâtre des Rêves Têtus – wurde 2002 von Thomas Hupfer und Nicolas Marchand in Salzburg gegründet und aus öffentlicher Hand von Stadt und Land Salzburg, sowie dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gefördert. Das TRT erarbeitete und produzierte bis 2009 acht Produktionen und wurde mehrfach für herausragende kulturelle Leistungen ausgezeichnet. Gastspiele der Produktionen fanden unter anderem in Frankfurt am Main, Potsdam und Sankt Gallen statt. Nach dem Umzug von Nicolas Marchand nach Paris wurde die Gruppe zeitweilig aufgelöst bevor Ende 2020 in Metz die Neugründung erfolgte.

Katharina Bihler beschäftigt sich seit 1990 mit experimentellem Theater, Musik, Performance und Hörspiel. Sie konzipiert, realisiert und schreibt heute insbesondere für Projekte, die mit den Grenzen künstlerischer Genres spielen und häufig wissenschaftliche, historische oder europäische Themen zum Gegenstand haben. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem akustischen Medium und der Entwicklung von Hörspielen fürs Radio. 1997 gründete sie dafür zusammen mit dem Komponisten und Kontrabassisten Stefan Scheib das Liquid Penguin Ensemble. Daneben wirkt sie in weiteren Projekten als Regisseurin oder live-Akteurin mit, etwa mit Texten, Objekten, Hörstücken und Stimme in den spartenübergreifenden Kollektiven „Les Oniristes“ und „my wife is a little kränk“, in Improvisationskontexten u.a. mit VJ melting pol, in Projekten von Elisabeth Flunger, als Gast im In.Zeit Ensemble oder aktuell als Schauspielerin in der französischen Theaterproduktion „Après les ruines“ von Pardes Rimonim (Metz).

Lehraufträge führten sie 2018/19 an die HTW Saar/Schule für Architektur und an die Bauhaus Universität Weimar/Kunst und Gestaltung/Experimentelles Radio (SS 2019).

www.katharina-bihler.de
www.liquidpenguin.de

Stefan Scheib beschäftigt sich seit 1993 als Musiker in verschiedenen Ensembles mit improvisierter und komponierter Musik – so beispielsweise mit dem In.Zeit Ensemble, autochthon, Feinkost Decker, im Duo mit Elisabeth Flunger oder Johannes Schmitz, Streichtrio hors du cadre – und arbeitet als Komponist und Arrangeur für Konzert-, Bühnen- und Radioproduktionen.

1997 gründete er zusammen mit Katharina Bihler das LIQUID PENGUIN ENSEMBLE für Musik/Hörspiel/Performances (Komposition, Konzeption, Instrumente, Soundgestaltung). Daneben wirkt er insbesondere in spartenübergreifend angelegten Projekten mit und erhält Kompositionsaufträge u.a. von In.Zeit Ensemble, Quatuor Plus, Philharmonie Luxemburg, Opera mobile und Radio-Tatort.

An der Hochschule für Musik Saar hat er einen Lehrauftrag für Kontrabass, E-Bass und den Umgang mit elektronischen Medien.  Weitere Lehraufträge führten ihn an die HTW Saar/Schule für Architektur (WS 2018/19) und an die Bauhaus Universität Weimar/Kunst und Gestaltung/Experimentelles Radio (SS 2019).

Seit 2014 kuratiert er in Saarbrücken die Konzertreihe für improvisierte Musik „Musik im Künstlerhaus“.

www.stefan-scheib.de
www.liquidpenguin.de

Lucyna Zwolinska, geboren in Polen, tanzte seit 2003 in verschiedenen Compagnien in Frankfurt, Augsburg und Saarbrücken, u.a. in Choreografien von Marguerite Donlon, Stijn Celis, Bernard Baumgarten, Johan Inger, Alexander Ekman, Urs Dietrich und David Hernandez. In den Spielzeiten 2015 bis 2018 war sie Mitglied in der Company Susanne Linke.
Seit 2011 hat sie zahlreiche eigene Stücke kreiert, mit denen sie u.a. zum Choreografiewettbewerb nach Hannover und zur Tanzmesse NRW eingeladen wurde, wo sie den 2. Preis der Jury und den Publikumspreis gewann.

https://www.lucynazwolinska.com/

Manuel Krass ist Jazzpianist und kreativer Kopf im Raum zwischen den Kunstformen – sei es die Verbindung aus Musik und Schauspiel (mit seinem Trio Krassport), Musik und Architektur (sein Projekt Das Prinzip des Zufalls bespielte 2015 verschiedene ungewöhnliche Räume) oder Musik und Tanz (2010 schrieb er im Auftrag des Saarländischen Staatstheaters die Ballettmusik zu „Silent Mov(i)e“). Seit 2012 erfüllt er einen Lehrauftrag für Jazz-Piano, Harmonielehre und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Saar.

Web: https://www.manuelkrass.de/

Margret Gampper ist Schauspielerin, Rhythmik- und Theaterpädagogin sowie Sängerin. Ihrer Schauspielausbildung an der Musikhochschule Saarbrücken schloss sich eine Ausbildung zur Rhythmikpädagogin an. Sie arbeitete viele Jahre lang in der Erwachsenen- sowie Kinder- und Jugendlichenbildung als Theaterpädagogin. Daneben war sie Mitglied in den Theatervereinen Schaubühne Neunkirchen und Theater 63 in St. Ingbert. Seit 2001 gestaltet sie als Sängerin Soloprogramme mit Klavierbegleitung von Bernd Möhl.

Web: http://www.margretgampper.com/

Martin Huber ist freier Regisseur und Schauspieler und realisiert seit 2002 jährlich freie Theaterproduktionen, anfänglich in Konstanz, ab 2006 in Saarbrücken und seit 2020 von Braunschweig aus. Angefangen mit seinen „Monologen am Klavier“ schreibt, produziert und spielt er unterhaltsame und philosophische Stücke, meist im Kleinformat. Neben Lesungen, gelegentlichen Drehtagen und Gastverträgen an Stadttheatern war er darüber hinaus lange Jahre aktiv im Netzwerk Freie Szene Saar und im Bundesverband Freier Theater und machte zahlreiche theaterpädagogische Projekte in Saarbrücken und Umgebung.

Web: https://www.martinhuber.info/

2001 gründeten Eva Lajko und Miguel Bejarano Bolívar das MUsikTANzTHeater Mutanth als einen Ort für künstlerische Produktionen und Recherche. Die Produktionen von Mutanth sind vielschichtig, abwechslungsreich und unterschiedlich. Für jede Produktion suchen sie Künstler*innen aus verschiedenen Sparten jeweils passend zum gewählten Thema. Daraus resultierend sind ihre Produktionen mal mehr performativ, mal mehr tanztheatral oder theatral. Alle Produktionen vereint der Stellenwert des Körperausdrucks, der Bewegung, der Musik und der kritischen Auseinandersetzung mit Themen der Zeit und ihre Absicht, die Zuschauer*innen durch das Gesehene zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

Eva Lajko                                 
erhielt ihre Ausbildung in Modernem Tanz und Tanzpädagogik am Konservatorium der Stadt Wien. Als Tänzerin, Musikerin und Pädagogin ist sie seit 2000 in Deutschland, Österreich und in der Schweiz freiberuflich mit eigenen Produktionen tätig.  

Eliza Montes de Oca                
absolvierte ihre Ausbildung am Teatro del Sol in Peru. Sie wirkte in verschiedenen Theatercompagnien mit und ist seit 1993 als Schauspielerin und Sängerin in Deutschland und Chile tätig. Seit 2019 ist sie Mitglied in der Compagnie Mutanth.

Gabriele Bernstein
ist Schauspielerin und Sprecherzieherin. Erstengagement im Staatstheater Saarbrücken, seit vielen Jahren frei beruflich tätig mit eigenen Produktionen, u.a. in „Mutters Courage“, „Zwei nette kleine Damen auf dem Weg nach Norden“ und zuletzt in „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer.

oSONo ist die Lust am Spiel, improvisiert und interdisziplinär. Auf der Suche nach Begegnungen, nach dem gemeinsamen Moment treten die Künstlerinnen in Kontakt mit sich, den Anderen, dem Klang und dem Raum.

Saskia Bommer ist freie Künstlerin (Diplom) im Bereich Performance, Dozentin für Contact Improvisation in der Plattform 3, freie Autorin und Mediengestalterin. Inhalt ihrer Performances sind Beziehungen. Die Frage, wie wir uns positionieren – zueinander – räumlich, auf der Suche nach Nähe und Distanz die Verbindung haltend. Sie ist Mitglied im Tanzkollektiv Plattform 3.

Irena Petrovsca ist Bratschistin und Musikpädagogin (Diplom) mit großem Interesse an zeitgenössischer Musik und freier Improvisation. Sie arbeitet als Geigen- und Bratschenlehrerin an Musikschulen und tritt als Bratschistin mit Duo ViVo, im Ensemble CUNELIS und der Band The Hatchetations auf.

Claudia Gutapfel ist Modedesignerin und Performance-Künstlerin. Ihr Anliegen sind die Tanzimprovisation und das experimentelle Arbeiten mit Material, Körper, Raum, Bewegungsraum. Sie ist Mitglied im Tanzkollektiv Plattform 3.

als Schauspieler, Regisseur und Autor arbeitete er in Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxembourg u.a. am Odéon – Théâtre de l’Europe Paris, Saarländischen Staatstheater, NEST Thionville, Theater Lüttich, Théâtre Nanterre-Amandiers, der Philharmonie Luxembourg und dem Heidelberger Stückemarkt. Er gastierte auf Festivals wie dem Festival d’Avignon, dem Festival Perspectives und dem RING Festival Nancy. Seine Texte, für die er zahlreiche Stipendien erhielt, wurden ins Englische und Französische übersetzt.
Mit Thomas Gourdy leitete er 2012-2020 die Compagnie TGNM Forbach und gründete Ende 2020 das Théâtre des Rêves Têtus in Metz.

wurde in der KritikerInnen-Umfrage von Theater heute als Schauspielerin des Jahres 2020 nominiert. Ihre Engagements führten sie an nationale und internationale Theater, wie Salzburg, Berlin, Linz, Luxemburg und Saarbrücken. Dort arbeitete sie mit namhaften Regisseuren, wie Piotr Fomenko, Sebastian Baumgarten, Alexandra Holtsch, Dagmar Schlingmann und Marcus Lobbes. 2010 erhielt sie den Preis des Sponsorclubs des Saarländischen Staatstheaters. 2016 gründete Nina Schopka das Korso-op.Kollektiv und arbeitet seither neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit auch als Regisseurin.

Peter Tiefenbrunner ist Schauspieler, Regisseur und Autor. Er war Mitbegründer des Theaters ÜBERZWERG, Saarbrücken und hat zahlreiche Kinderbücher, Hörspiele, TV-Drehbücher und Theaterstücke veröffentlicht. 2006/2007 war er Moderator der SR-Frühsendung „Morgenmusik“. Seit 2005 ist im SR2 Kulturradio sein wöchentlicher satirischer Rückblick „Brunners Welt“ zu hören.  

Ralf Peter, geboren im Saarland, absolvierte das Magisterstudium Ältere und Neuere deutsche Literatur- sowie Musikwissenschaften. Er wurde bei Brigitta Seidler-Winkler zum Countertenor, später bei Gabriele May zum Tenor ausgebildet und war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands. Seine Engagements führten ihn an die Staatsoper Stuttgart und das Saarländische Staatstheater, nach Israel, Südamerika und Japan. Er ist Gewinner des Kulturpreises des Regionalverband Saarbrücken und des Theaterpreis‘ Stuttgart.

http://www.ralfpeter-counter.de/

Samuel Meystre, geboren in der Schweiz und Wahl-Saarländer, ist bekannt als eigenwilliger, ausdrucksvoller Tänzer und Choreograph im Bereich Tanztheater, zeitgenössischer Tanz und Performance. Seine Laufbahn als freischaffender Tänzer brachte ihn über 1000 mal auf Bühnen vorwiegend in Deutschland und der Schweiz, aber auch in England, Italien, Frankreich, Österreich, Luxembourg, Dänemark, Schweden, Polen, der Türkei, Israel, Indien, u.a. Im Jahr 2002 gewann er den Kulturpreis der Stadt Zürich. Er unterrichtet und choreografiert seit 2009 u.a. in der Tanzschule Plattform-3 in Saarbrücken. Außerdem engagiert er sich in zahlreichen Tanzprojekten mit Kindern und Jugendlichen an saarländischen Schulen, sowie in Frankreich in pädagogischen Projekten des Theaters Le Carreau in Forbach.

Stephan Goldbach ist Kontrabassist und Komponist. Die Bandbreite seiner Musik reicht von Jazz-basierten Improvisationen über interdisziplinäre Projekte bis hin zur klassischen Kammermusik. Zu seinen aktuellen Projekten gehören u.a.: „Goldkrach“, „SuppKultur“, „LouLou“, „Orchester Ventuno“, „Village Zone“ u.v.m.

http://stephangoldbach.de/

Thomas Layes, geboren in Frankfurt a.M., studierte Klavier bei Bernd Glemser, HfM Saar. Er absolvierte die Meisterkurse Liedbegleitung bei Roger Vignoles und Irwin Gage sowie Kammermusik bei Eduard Brunner und Diemut Poppen. Er ist Lehrbeauftragter für Korrepetition an der HfM Saar und gewann den Kulturförderpreis Saarbrücken, den 1. Preis beim internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Città di Minerbio“ in Bologna, sowie den Sonderpreis für die beste Begleitung „Walter Gieseking-Wettbewerb 2011“. Er ist Liedbegleiter bei „Mouvement“ des SR sowie im Lied-Meisterkurs von Wolfgang Rihm, „Chesa da Cultura“ St. Moritz. Als Korrepetitor ist er u.a. bei der Sommerakademie des Mozarteum Salzburg tätig. Seit Beginn ihrer gemeinsamen Arbeit 2017 haben Ralf Peter und Thomas Layes etwa ein Dutzend szenisch angelegte Lied- und Opernprojekte realisiert.

Tom Diener begann seine tänzerische Laufbahn in der Plattform 3 in Saarbrücken und studierte im Anschluss zeitgenössischen und klassischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Nach verschiedenen Praktika am Staatstheater Kassel, Theater Heidelberg und der MOUVOIR Company, arbeitet er nun als Tänzer, Tanzlehrer und Workshopleiter in der Freien Szene (u.a. mit Paula Roselen, Projekten der profikollektion und der Co-Op Dance Company).

Wolf Giloi absolvierte sein Klavierstudium bei Prof. Robert Leonardy. Seit den 80er Jahren ist er als freischaffender Solopianist, Komponist und Arrangeur aktiv und engagiert sich u. a. als Pianist bei der Theatergruppe „Sirene“ und der Folkgruppe „Espe“. Heute ist er einer der gefragtesten Chansonbegleiter (u. a. mit Petra Lamy, Susan Ebrahimi und Barbara Dunkel).

Wollie Kaiser ist freischaffender Musiker, Komponist und Dozent an der Hochschule für Musik Saarbrücken. Er arbeitete mit zahlreichen Formationen und Bands, u. a. mit: Deep SchrottLe Vrai AdolpheHanneke´s Pocket OrchestraThe Real ThingUHLIn.Zeit- EnsembleÉlodie BrochierJürgen WuchnerJanusz Stefanski, Liquid Penguin EnsembleGeorg Ruby, Klaus KönigPeter Herborn, Gabriele HaslerUlla Oster, Kölner Saxophon Mafia, Wittek-Kaiser-Manderscheid, Ekkehard Jost, Ars Vitalis, Underkarl, Gary Thomas, Mark Feldman, Kenny Wheeler, Harry Beckett, Christof Thewes ,… u.v.m. Daneben initiierte er viele eigene Projekte, u.a. Le Vrai Adolphe, Élodie Brochier-Wollie Kaiser Duo, Böse Blumen/méchantes fleurs (Charles Baudelaire Projekt), WK3, Uhl plays Kurt, My Own History (Solo-Projekt), Wollie Kaiser Double, u.v.m. Seine Auftritte führten ihn rund um die Welt, u.a. nach Kanada, USA, Indien, Pakistan, Nepal, Ost- und Westafrika, England, Spanien, Jugoslawien u.v.m. Er wirkte bei über 60 Schallplatten- und CD-Aufnahmen mit.